Tagung 2015

Wissen(schaft)spolitik an den Grenzen heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit

17.-19. September 2015, Universität Oldenburg

In den letzten Jahren wurden verstärkt Kritiken am kulturell-gesellschaftlichen, rechtlichen und medizinischen Umgang mit Inter* und Trans* formuliert. Wie aber können angemessenere gesellschaftliche, kulturelle, medizinische und juristische Umgangsformen mit Trans* und Inter* aussehen? Wie gestalten sich die Bedürfnisse und Lebenslagen von Trans*- und Inter*menschen? Und welche Probleme stellen sich mit der Herausforderung einer gesetzlichen Neuregelung der Regulierung von Geschlecht? Und „Wie“ – das heißt durch welche Fragestellungen, theoretischen Konzepte und wissenschaftlichen Methoden – ist es möglich, nicht objektivierendes und nicht pathologisierendes Wissen zu Trans* und Inter* zu produzieren?

Auf der Tagung stellten Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen, die sich selbst als Inter* oder Trans* positionieren oder die sich als solidarisch mit den Emanzipationsbestrebungen von Trans*- und Inter*-Aktivist_innen erklären, ihre Arbeiten zur Diskussion. Ziel der Tagung war es über eine Diskussion der verschiedenen Wissensformen und gegenwärtiger Herausforderung in diesem Forschungsfeld das bereits existierende Netzwerk Inter_Trans_Wissenschaft weiter auszubauen und zu stärken. Dabei war es uns ein Anliegen Gespräche und Diskussionen nicht nur zwischen verschiedenen Disziplinen, sondern auch zwischen Wissenschaft und Aktivismus zu initiieren.

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